Brust größer werden lassen ohne einen chirurgischen Eingriff

Die weibliche Brust ist seit Menschengedenken das Symbol für die Identität der Frau. Sie wird verbunden mit Fruchtbarkeit, Leben und Lust. Bei Männern weckt sie Lüste, Kindern bietet sie Geborgenheit und Nahrung und viele Frauen definieren ihre Schönheit über ihre weiblichen Rundungen. Umso tragischer ist es daher wenn die Größe der Brust zu Belastung wird. Zu kleine Brüste, ob persönlich empfunden oder faktisch, spielen eine immer größere Rolle in einer Welt die dem Perfektionismus entgegenstrebt.

Unzufrieden mit der Größe der Brust?

Viele fürchten sich jedoch vor einer Operation, sei es aufgrund der Narkose oder berichten von platzenden Implantaten mit mangelhafter Qualität. Dies hat eine Brustvergößerungs-Operation in den vergangenen Jahren zunehmend in Verruf gebracht. Sollte Frau deshalb den Traum einer schönen, den eigenen Wunschvorstellungen entsprechenden Brust zu Grabe tragen? Dies gilt es zu verneinen. Moderne operationslose Brustvergrößerungen bieten eine Alternative. Diese sollen Ihnen nun vorgestellt werden.

Welche natürliche Brustvergrößerungsmethoden ohne Operation gibt es?

Grundsätzlich bieten sich Ihnen als betroffene vier Möglichkeiten wie Sie eine Brustvergrößerung ohne Operation erreichen können. Diese lauten Tabletten, Cremes, Übungen und Geräte. Die einzelnen Vor- und Nachtteile, Wirkungsweise und damit gesammelte Erfahrungen sollen nun folgen:

Tabletten

Tabletten zur Brustvergrößerung haben in den vergangenen Jahren vor allem im Anglo-amerikanischen Raum einen Boom erlebt. Die Idee ist simpel: Täglich werden eine vorgegebene Menge an Pillen eingenommen, welche nun das Brustwachstum steigern sollen. Zentraler Funktionsstoff ist hierbei das Körperhormon Östrogen, welches in den Tabletten enthalten ist. Dieses soll sich nach der Einnahme in der Brustdrüse an spezifische Rezeptoren setzen. Diese lösen nun ein Signal aus, welches zur Vermehrung der Zellen führt und damit zum Wachstum der Brust. Eine solche Wirkung wurde auch bereits bei der klassischen Anti-Babypille bemerkt, die ebenfalls Östrogene enthalten.

Hersteller versprechen durch die Pillen eine Vergrößerung der Brust, ihre Straffung, Erhöhung der Festigkeit, eine schwächere Menopause, eine bessere Figur und damit einhergehendes wachsendes Selbstbewusstsein. Auch die Nebenwirkungen erscheinen überschaubar. Lediglich Allergiker, Brustkrebspatienten, Frauen mit schwachem Kreislauf sowie Schwangere sollten von den Tabletten absehen. Bekannte Hersteller lauten BreastFast, Breast sucess, Procurves und Brestrogen. Hier sollten sich interessierte Frauen speziell informieren.

Somit bleibt nur noch die Frage nach der Wirksamkeit zu beantworten. Funktionieren Tabletten zur Brustvergrößerung? Die Antwort muss ja lauten. Neben einigen Tabletten die positive Fachberichte aufweisen (Procurves), zeigen vor allem zahlreiche Erfahrungsberichte, dass innerhalb von zwei bis drei Monaten mit einer Verbesserung der Situation zu rechnen ist und die Ergebnisse auch nach der Absetzung der Pillen bestehen bleiben. Allein der Preis von ca. 90EUR pro Monat sollte bedacht werden.

Cremes

Jeder Frau die lieber auf Tabletten verzichten möchte bieten sich mit Cremes eine ebenso wirksame Alternative. So unterscheiden sich die Wirkungsstoffe zwischen Pillen und Cremes nahezu nicht. Der einzige Unterschied besteht in der Anwendung. So werden Cremes zur Brustvergrößerung direkt auf die Brust aufgetragen, je nach Präparat mehrmals täglich. Auch hierdurch wird das Zellwachstum stimuliert und eine Vergrößerung der Brust erreicht.

Auch bei den Cremes wurde die Wirksamkeit bei verschiedenen Präparaten ärztlich bestätigt. Zudem zeigen auch hier zahlreiche positive Erfahrungsberichte, dass Cremes eine sinnvolle Alternative zur klassischen Operation oder zu den Pillen sein können.

Übungen

Gänzlich ohne sekundär zugeführte natürliche Wirkstoffe versprechen verschiedene Übungen eine Vergrößerung der Brust und deren Straffung. Die Idee bei dieser Variante ist es durch gezieltes Training die Brustmuskulatur, der sogenannte Pectoralis major, und das umliegende Bindegewebe zum Wachstum anzuregen. Hierbei sollen bereits wenige Minuten täglich ausreichen um in wenigen Wochen mit den speziellen Übungen ein sichtbares Ergebnis zu erreichen. Weiterhin kann diese Form zahlreiche weitere Vorteile vereinen. Der erste nennenswerte ist die Kostenfrage. Nachdem Sie einmal die Übungen in einem Buch, einem Video oder im Internet gelernt haben werden keinerlei weitere Kosten für Sie entstehen. Weiterhin fördern diese Übungen neben der Brustmuskulatur den gesamten Körper und führen dadurch zu einer gesteigerten Fitness insgesamt. Und auch das Gefühl gänzlich ohne “künstliche” natürliche Stoffe auszukommen verleitete zahlreiche Frauen dazu diese Methode zu versuchen.

Übungen für kleine Brust

Größter Nachteil ist jedoch die Länger der Anwendung. Zwar sind bereits nach wenigen Wochen erste Ergebnisse sichtbar, doch zeigen Erfahrungsberichte, dass die gesamte Behandlung mindestens sechs Monate dauert. Zudem sind beinahe keine Trainingsprogramme, die auf traditionellen Techniken basieren, wissenschaftlich und ärztlich untersucht, sodass lediglich die Berichte betroffener Frauen als Basis für die Einschätzung der Wirksamkeit dienen können.

Geräte

Die vermutlich modernste Methode um das Brustwachstum anzuregen sind spezielle Geräte die mit Vibrationen arbeiten. Die Idee ist es hierbei durch Vibrationen die Durchblutung des Brustgewebes zu steigern und das Wachstum der Muskulatur anzuregen. Solche Methoden finden auch im Profisport und Körpertraining Verwendung. Auch hierbei soll eine Straffung und Vergrößerung der Brust erreicht werden. Dennoch finden sich keine konkreten Studien die die Auswirkung auf die Brust untersuchen, sondern nur sportlich relevante Untersuchungen, deren Referenz nicht ideal ist. Weiterhin sind die speziellen Geräte äußerst kostspielig. Wenn Sie jedoch auf Pillen und Cremes verzichten wollen und tägliche Übungen und die damit verbundene Disziplin scheuen, bieten die Massage ähnlichen Geräte eine laut Erfahrungsberichten wirksame Alternative.

Wohlgeformte BrustNatürliche oder operative Brustvergrößerung?

Die wichtigste Alternative zu natürlichen Brustvergrößerungen ist der Gang unter das Messer. Der größte Vorteil besteht hierbei in der enormen Geschwindigkeit mit der die Veränderung erreicht wird. Während Pillen, Cremes und Übungen mehrere Monate benötigen um ihre Wirkung zu entfalten, ist das Ergebnis nach der Operation sofort sichtbar. Jedoch bestehen auch hier wie bei jedem größeren chirurgischem Eingriff gefahren. Die erste Gefahr besteht in der Narbenbildung. Zwar sind moderne Operationstechniken darauf bedacht so wenig Haut wie möglich zu verletzen doch kann es auch bei erfahrenen Operateuren zu Problemen kommen.

Weiterhin ist für eine operative Brustvergrößerung eine Vollnarkose Pflicht. Hierbei besteht vor allem für Allergiker und Frauen mit Kreislaufproblemen die Gefahr vor Komplikationen. Auch persönliche Ängste, etwa bei vollem Bewusstsein operiert zu werden dürfen nicht vernachlässigt werden. Und zuletzt ist eine Brustvergrößerung eine enorm kostspielige Angelegenheit, die nicht von der Krankenkasse übernommen wird. So belaufen sich die Kosten in der Regel auf mehrere tausend Euro.

Welche Methode ist am besten für mich selbst?

Um aus den vorgestellten Methoden die beste für sich selbst auszuwählen sollten Sie sich folgende Fragen beantworten:

Bin ich bereit viel Geld für eine Brustvergrößerung auszugeben?

Wünsche ich eine schnelle Verbesserung oder darf es auch einige Zeit länger dauern?

Bin ich bereit regelmäßig Tabletten zu schlucken?

Besitze ich die notwendige Disziplin für regelmäßige Übungen?

Wie wichtig ist mir meine Brustvergrößerung?

Letztendlich bleibt es Ihnen allein überlassen welche Methode Sie wählen. Jede besitzt Ihre eigenen Vor- und Nachteile. Jede passt besser zu einem anderen Typ Mensch. Diese Entscheidung können Sie nur selbst treffen, denn nur Sie kennen sich gut genug.

Quellen und wichtige Links: